Die Perle Afrikas

Mittlerweile muessen wir Winston Churchhill zustimmen, als er seinerzeit Uganda als Perle Afrikas bezeichnete: eine atemberaubende Landschaft,an der man sich nicht satt sehen kann, super angenehmes subtropisches Klima und die freundlichsten und herzlichsten Menschen, die wir noch nirgends getroffen haben. Seit 7 Tagen sind wir nun hier unterwegs und sind absolut begeistert. Aber alles der Reihe nach: Von Jinja aus sind wir ueber Kampala, der Hauptstadt, in den Suedwesten Richtung Kongo und Ruanda gefahren. Eine recht anstrengende Tour, den ganzen Tag im Truck auf holprigen Schotterstrecken. In einem Zeltcamp naehe Kabale am Lake Bunyoni blieben wir insgesamt 4 Naechte. Kurzfristig hatten wir uns entschlossen, jeder 500 Dollar fuer das Permit zu investieren und den ersten Tag das Gorilla-Trekking zu machen. Eine einmalige Gelegenheit, wo man die letzten Berggorillas im Dschungel suchen kann. Mit mehren Guides machten wir uns auf die Suche und nach 1,5 Stunden quer durch die Wildniss wurden wir fuendig. Eine Stunde darf man sich in der Naehe aufhalten. Wir hatten nicht so viel Glueck, die meiste Zeit sassen die Gorillas auf den Baeumen und frassen und relaxten. Aber trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Ein Teil unserer Gruppe ist 2 Tage spaeter zum Trekking, da waren die Gorillas deutlich aktiver, was da fuer geile Fotos entstanden sind. Aber wir waren trotzdem sehr zufrieden, solch eine Gelegenheit hat man sicher nicht so schnell wieder. Die naechsten Tage relaxten wir am See und genossen die Landschaft und unsere Freizeit. Traumhaft. Der See und die Gegend erinnern ein wenig an den Gardasee mit vielen Buchten und kleinen Inseln, die man mit Kanus erkunden kann. Auf einer Wanderung besuchten wir dann noch ein Waisenhaus und gewannen einen interessanten Einblick. Anschliessend wieder zurueck nach Jinja, wo gestern fuer mich und 3 weitere aus unserer Gruppe Wild Water Rafting auf dem Nil angesagt war. Was fuer ein geiles Ding. Kurze Einweisung und dann ab in die Stromschnellen. Wir haben die haertesten Dinger mitgenommen, sind einen Wasserfall runter und einige Male gekentert. Dazwischen chillen und die Landschaft geniessen, einfach genial. Heute waren wir in einem Nachbardorf und haben beim Streichen einer neuen Schule geholfen. Heute ist natuerlich Fussball angesagt und dann wird es eine lange Nacht, ich glaube, egal wie Fussball ausgeht, es gibt trotzdem was zu feiern. Morgen gehts dann leider schon wieder zurueck nach Kenia, in Uganda kann man durchaus laenger bleiben. Aber mal schauen, was uns dort erwartet. Mit den versprochen Fotos dauert es leider noch ein bisschen. Das Netz hier ist so langsam, da wuerde ich sicher 2 Tage fuer ein Foto brauchen. Ich habe zum oeffnen des Blogs schon 20 Minuten gebraucht. Nur das Abrufen der Mails ist schon eine Qual. Aber ich hoffe, Nairobi ist schneller an die Welt angebunden. Soviel von uns, wir geniessen die Tour und freuen uns auf weitere Abenteuer.

23.6.10 17:43

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