Kenyan Wildlife

Hallo Leute,

erst einmal vielen Dank fuer die zahlreichen Geburtstagswuensche. Mittlerweile funktionieren auch unsere Handys, sodass mich auch die SMS alle erreicht haben sollten.

 

Mein Geburtstag war durchaus recht ungewoehnlich: Zunaechst haben wir ausgiebig den Sieg ueber Gahna gefeiert, zum Glueck waren in Jinja nicht viele Gahnesen anwesend. Und dann haben wir natuerlich noch recht ausgelassen in meinen Geburtstag reingefeiert. Der naechste Tag begann dann etwas schleppend, Sachen packen und ab zurueck nach Kenia. In El Dorat haben wir abends dann noch einmal ordentlich gefeiert, es gab sogar eine Geburtstagstorte fuer mich :-). Und natuerlich wieder genug Getraenke aller Art.

 

Am naechsten Tag sind wir ins Rift Valley, der Grand Canyon Kenias gefahren und haben unser Zelt fuer eine Nacht an einem See aufgeschlagen. Eine Bootstour brachte uns ganz nah an Hippos, Krokodile und die seltenen Wiesskopfadler heran. Abends gab es dann auch eine intensive Sicherheitsbelehrung, wie wir uns des nachts zu verhalten haben: moeglichst nicht das Zelt verlassen und dieses ordentlich markieren. Denn der Zeltplatz wird des Nachts oefters von Hippos besucht, und denen sollte man lieber nicht begegnen. Die koennen, wenn die sauer sind, recht ungemuetlich und gefaehrlich werden. Wir haben sie auch gut hoeren koennen, gesehen haben wir sie allerdings nicht.

 

Den naechsten Tag ging es dann Lake Nakuru und dem dazu gehoerigen Nationalpark, wo wir ausser Elefanten alle Big Five live erleben konnten: Giraffen, Zebras, Antilopen, Loewen, Wasserbueffel und Dutzende andere Tiere aus naechster Naehe. Und der ganze See voller Flamingos. Beeindruckend.

 

Mittlerweile sind wir am Naivashi-See fuer 3 Naechte. Gestern haben wir einen Game Drive Per Rad durch den Hells Gate Nationalpark gemacht, 30 Km per Radl und konnten wiederrum Giraffen, Zebras, Antilopen und Warzenschweine bestaunen. Und erst die Landschaft, absolut sehenswert. Morgen geht es dann in den Massai Mara NP, mal schauen, was uns dort erwartet.

 

Viele Gruesse nach Hause, Bussi

4 Kommentare 30.6.10 13:42, kommentieren

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Die Perle Afrikas

Mittlerweile muessen wir Winston Churchhill zustimmen, als er seinerzeit Uganda als Perle Afrikas bezeichnete: eine atemberaubende Landschaft,an der man sich nicht satt sehen kann, super angenehmes subtropisches Klima und die freundlichsten und herzlichsten Menschen, die wir noch nirgends getroffen haben. Seit 7 Tagen sind wir nun hier unterwegs und sind absolut begeistert. Aber alles der Reihe nach: Von Jinja aus sind wir ueber Kampala, der Hauptstadt, in den Suedwesten Richtung Kongo und Ruanda gefahren. Eine recht anstrengende Tour, den ganzen Tag im Truck auf holprigen Schotterstrecken. In einem Zeltcamp naehe Kabale am Lake Bunyoni blieben wir insgesamt 4 Naechte. Kurzfristig hatten wir uns entschlossen, jeder 500 Dollar fuer das Permit zu investieren und den ersten Tag das Gorilla-Trekking zu machen. Eine einmalige Gelegenheit, wo man die letzten Berggorillas im Dschungel suchen kann. Mit mehren Guides machten wir uns auf die Suche und nach 1,5 Stunden quer durch die Wildniss wurden wir fuendig. Eine Stunde darf man sich in der Naehe aufhalten. Wir hatten nicht so viel Glueck, die meiste Zeit sassen die Gorillas auf den Baeumen und frassen und relaxten. Aber trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Ein Teil unserer Gruppe ist 2 Tage spaeter zum Trekking, da waren die Gorillas deutlich aktiver, was da fuer geile Fotos entstanden sind. Aber wir waren trotzdem sehr zufrieden, solch eine Gelegenheit hat man sicher nicht so schnell wieder. Die naechsten Tage relaxten wir am See und genossen die Landschaft und unsere Freizeit. Traumhaft. Der See und die Gegend erinnern ein wenig an den Gardasee mit vielen Buchten und kleinen Inseln, die man mit Kanus erkunden kann. Auf einer Wanderung besuchten wir dann noch ein Waisenhaus und gewannen einen interessanten Einblick. Anschliessend wieder zurueck nach Jinja, wo gestern fuer mich und 3 weitere aus unserer Gruppe Wild Water Rafting auf dem Nil angesagt war. Was fuer ein geiles Ding. Kurze Einweisung und dann ab in die Stromschnellen. Wir haben die haertesten Dinger mitgenommen, sind einen Wasserfall runter und einige Male gekentert. Dazwischen chillen und die Landschaft geniessen, einfach genial. Heute waren wir in einem Nachbardorf und haben beim Streichen einer neuen Schule geholfen. Heute ist natuerlich Fussball angesagt und dann wird es eine lange Nacht, ich glaube, egal wie Fussball ausgeht, es gibt trotzdem was zu feiern. Morgen gehts dann leider schon wieder zurueck nach Kenia, in Uganda kann man durchaus laenger bleiben. Aber mal schauen, was uns dort erwartet. Mit den versprochen Fotos dauert es leider noch ein bisschen. Das Netz hier ist so langsam, da wuerde ich sicher 2 Tage fuer ein Foto brauchen. Ich habe zum oeffnen des Blogs schon 20 Minuten gebraucht. Nur das Abrufen der Mails ist schon eine Qual. Aber ich hoffe, Nairobi ist schneller an die Welt angebunden. Soviel von uns, wir geniessen die Tour und freuen uns auf weitere Abenteuer.

1 Kommentar 23.6.10 17:43, kommentieren

Pusch Up im Party Bus

Hallo zusammen, erstes Lebenszeichen vom Schwarzen Kontinent, genauer gesagt aus Jinga, Uganda und haben unser Zelt direkt am Viktoria See, der Quelle des Nils aufgeschlagen. Sind gut gelandet, haben auch unsere Reisegruppe gefunden und alles ist bestens. Die Gruppe macht einen lustigen Eindruck, allerdings alles native english speekers, wodurch die Kommunikation ganz schoen anstrengend ist. Legt sich hoffentlich die naechsten Tage. Wir waren bisher einige Kilometer unterwegs, haben heute den Aequator und die Grenze zu Uganda ueberschritten, um Morgen im Gorilla National Park einzufallen. Dort wollen wir den letzten Berggorillas auf den Zahn fuehlen. Ach ja, unser Bus ist eigentlich gar kein Bus, eher ein mit ein paar zusaetlichen Sitzen ausgestatteter Truck mit Campingequipment. Ist fuer uns 14 Reisende auch das geeignetste Fortbewegungsmittel in dieser Region, die Strassen lassen doch meist zu wuenschen uebrig. Und da das Ding nichts mit einem Bus zu tun hat, muss jeder, der das Wort Bus in den Mund nimmt, 20 Liegestuetze machen. Da kommen pro Tag einige 100 zusammen, da wir mittlerweile die Regeln deutlich verschaerft haben. Und das ist doch recht amuesant waerend der Fahrt. Zumal die Musikanlage recht druckvoll Musik auf die Ohren bringt. Das erzeugt in jedem Dorf, welches wir passieren, grosse Augen. Soviel von uns, das naechste Mal gibt es auch ein paar Fotos. JAMBO!!!

1 Kommentar 15.6.10 19:21, kommentieren

Rückenwind

Letzter Eintrag aus der Heimat, wir sind wieder fit, haben alles gepackt. Heute Mittag gehts per Bahn nach München und dann 22.30 Uhr Richtung Dubai.

 

Bleibt anständig und genießt den Sommer.

Wir sehen uns...

 

Wir packen unsre Sachen, sind raus, mein Kind,

Rico und Sandra sind auf der Reise, haben Rückenwind.

Wir sagen es Euch auf diese Weise, alle die am Suchen sind,

sind mit uns auf der Reise, haben Rückenwind.

Und wir fahrn auch über Wasser, wenn da Brücken sind,

hey, wir ham vielleicht ne Meise, aber Rückenwind.

Wir betreten neue Wege, die wir noch nicht kannten,

wir nehmen Euch mit ein Stück in unsrem Windschatten.

(frei nach Thomas D.)

1 Kommentar 12.6.10 10:34, kommentieren

Weak and ill

Na super.

Eigentlich wollte ich jetzt um diese Zeit auf dem Weg nach Leipzig sein, um meinen Flieger nach Stockholm zu besteigen und bei meinem zukünftigen Arbeitgeber Eindruck zu schinden. So nach dem Motto: Der hat zwar Urlaub, aber trotzdem voller Einsatz für Volk und Vaterland, reißt sich ein Bein aus, um auf der Messe dabei zu sein. (Na gut, eigentlich wollte ich schon immer mal nach Schweden, das soll ja nicht nur landschaftlich reizvoll sein...)

Statt dessen war ich heute morgen beim Truppenarzt in Frankenberg, welcher erwartungsgemäß eine Bindehautentzündung diagnostizierte, nachdem er in meine roten, vereiterten Glubschaugen geschaut hatte. Schweden muss also warten...

Sandra ist auch nicht wie geplant gestern zu ihren Eltern gefahren, sie hütet hier das Bett und kuriert eine dicke Grippe aus. Geht ja alles gut los.

Ansonsten sind so gut wie alle Planungen und Vorbereitungen abgeschlossen, wir haben endlich einen Mietwagen und nette Unterkünfte auf Sansibar und in Cape Town. Hier türmt sich ein rießiger Berg Klamotten und Reiseutensilien (den Goßteil machen dabei Malariatabletten und Mückenschutz aus), welcher noch irgendwie in meinen Rucksack muss. Bin gespannt... In Afrika wird das dann glaube ich nicht so schwierig, da missbrauch ich einfach einen Elefanten zu Komprimierungszwecken.

Soweit aktueller Stand, vielleicht sieht man sich ja unerwarteter Weise diese Woche noch einmal, falls ich meine Klüsen auf kriege.

2 Kommentare 7.6.10 11:59, kommentieren

Vorbereitung

Nun also erst einmal der erste Eintag auf der soeben gelaunchten Seite.

 

Wir sitzen noch zu hause, genauer gesagt in Bayreuth und sind wild am planen. Das meiste ist erledigt, die meisten Ausrüstungsgegenstände und Utensilien sind gekauft. Nur an unserer Tour mit dem Mietwagen durch Namibia und Botsuana müssen wir noch intensiv feilen: Nachdem ich unsere geplante Tour gestern abend in ein Namibia-Forum gepostet hatte, bekamen wir erwartungsgemäß einige ernüchternde Reaktionen darauf. Das Okavanga-Delta können wir streichen, wenn man nicht ein Jahr vorher gebucht hat. Den Rest der Tour mssen wir auch noch ein wenig zusammenstreichen, wenn wir nicht den ganzen Tag im Auto sitzend auf öden Schotterpisten verbringen wollen.

Und darüber hinaus gibt es noch einiges zu organisieren, wie eine Unterkunft auf Sansibar, in Nairobi und in Kapstadt, der Mietwagen muss noch reserviert werden und so einiges mehr.

Ist ja auch nicht mehr viel Zeit, am 12. Juni geht der Flieger ab München. Nach 10 Wochen, also am 24. August sollten wir, wenn uns nicht der Löwe frisst, wieder zurück sein.

3 Kommentare 14.5.10 16:54, kommentieren